Robbie Williams bewies beim 1. seiner beiden einzigen Deutschlandkonzerte in 2026 einmal mehr, warum er zu den besten Entertainern der Popwelt zählt.
Vom Opener „Rocket“ bis zum emotionalen Finale mit „Angels“ hatte der Brite das Publikum fest im Griff und wechselte mühelos zwischen Rockshow,
Stand-up-Comedy und großen Gänsehautmomenten.
Typisch Robbie durfte auch der Humor nicht fehlen: Mit einem Augenzwinkern stichelte er gegen das Düsseldorfer Publikum wegen der Lautstärke im Vergleich zu den Kölnern
und behauptete, die Fans in Köln seien lauter gewesen – obwohl die aktuelle Tour dort gar keinen Stopp eingelegt hatte. Die Arena nahm den Seitenhieb sportlich und reagierte mit umso mehr Begeisterung.
Vermisst wurde von uns als Fans diesmal die typischen Getränkebecher mit Motiven zur Tour, welche wir gerne als Andenken gesammelt hätten.
Stattdessen gab es diesmal nur die üblichen Plastikbecher, was etwas schade war, da die Tour-Merchandise-Artikel sonst immer sehr liebevoll gestaltet sind.
Musikalisch spannte Williams den Bogen von neuen Songs wie „Rocket“ bis zu seinen größten Klassikern. „Rock DJ“, „Supreme“, „Millennium“, „Feel“ und „Let Me Entertain You“ sorgten für Partystimmung, während „She’s the One“, „My Way“ und das abschließende „Angels“ die emotionalen Höhepunkte des Abends bildeten.
Nach über zwei Stunden Unterhaltung blieb vor allem ein Eindruck: Robbie Williams ist nicht nur ein Popstar, sondern ein geborener Entertainer, der selbst ein Stadionpublikum das Gefühl geben kann, Teil einer sehr persönlichen Show zu sein.